01/06/2026
«Chumm embrüf uf d'Moosalp» - zu Gast im beliebten Ausflugsort oberhalb des Tals nach Zermatt
16 Kehren windet sich die Strasse von Stalden über Törbel auf die Moosalp, ein guter Kilometer länger als die berühmte Alpe d'Huez und mit beinahe gleicher Steigung. Die Berner Zeitung nannte die Moosalp einmal den «Wolf im Schafspelz unter den Pässen» - ein lieblicher Name für eine Auffahrt, die es in sich hat. 1'250 Höhenmeter auf 16,3 Kilometern, Lärchenwälder, Felswände, mit jeder Serpentine ein neuer Blick aufs Zermattertal.
Oben dann, auf 2'048 Metern: das Hochplateau der Burgergemeinde Törbel, im Süden die Mischabelgruppe mit dem Dom als höchstem ganz in der Schweiz stehenden Berg, im Norden das Bietschhorn.
Hier hat Bernd Schmellenkamp den Chef des Hauses besucht - Amadé Kalbermatten, der das Restaurant Moosalp seit 1998 führt und 2024 in Bern von Bundesrat Guy Parmelin mit dem Preis «Kulinarische Meriten Schweiz» geehrt wurde - in einer Reihe mit Andreas Caminada, Irma Duetsch und Anton Mosimann.
Und dann ist da natürlich noch sie: die berühmte Cremeschnitte. GaultMillau Schweiz schrieb einmal, man müsste ihr ein Denkmal setzen. 15'000 Stück verkauft das Haus jedes Jahr, an guten Sonntagen reichen zehn grosse Backbleche nicht aus. Gäste reisen aus der ganzen Schweiz an, nur ihretwegen. Amadé Kalbermattens Traum: ein Foodtruck im Central Park.
Was er im Gespräch über das Wirten hoch oben auf 2'048 Metern erzählt, über Saisonalität, Handwerk und sein «Klein-Kanada» mit Indian Summer - hier geht´s zum Video ...
Jeremy Kalbermatten Restaurant Moosalp Thomas Vatheuer Moosalpregion Heidadorf Visperterminen Heinz Julen, Zermatt Valais Wallis