15/09/2026
13 Jahre alt. Ein Cello. Ein geschichtsträchtiger Ort. Und ein Abend, der für Frieden und Freiheit stehen soll.
Charlotte Melkonian eröffnet das Alexander Datz im Kraftwerk Peenemünde - einem Ort, der einst Teil der nationalsozialistischen Raketenentwicklung war und heute eine ganz andere Botschaft tragen kann.
Gemeinsam mit einem Orchester aus den Ostsee-Anrainerstaaten spielt sie unter der Leitung von Robert Trevino Tschaikowskys Rokoko-Variationen. Dass ausgerechnet eine junge Musikerin diesen Abend eröffnet, macht den Moment besonders.
Charlotte debütierte bereits 2024 in der Carnegie Hall und wird am Eröffnungsabend mit dem Usedomer Musikpreis ausgezeichnet.
Vielleicht ist genau das die Kraft von Musik: Orte nicht vergessen zu lassen, aber ihnen eine neue Bedeutung zu geben.