21/10/2026
Ende August stellte eine Stressfraktur im linken Fuss mein Leben für sechs Wochen auf Pause. Nach sieben Jahren Wettkampfsport ohne längere Verletzung erwarteten viele, dass mir diese Zwangspause schwerfallen würde. Doch überraschenderweise war genau das Gegenteil der Fall. Nach einer langen und intensiven Saison 2026 brauchte nicht nur mein Körper, sondern auch mein Kopf eine Pause. Arbeit, Sport und Privatleben waren über Monate hinweg immer mehr geworden, und ich fand kaum noch Zeit zur Erholung.
Durch die Verletzung wurden Wochenenden frei, Pläne fielen weg und mein Alltag wurde entschleunigt. Obwohl ich weiterhin schwimmen und Krafttraining machen konnte, hatte ich oft nicht einmal das Bedürfnis dazu. Stattdessen lernte ich, die freie Zeit zu schätzen und entdeckte neue Aktivitäten wie Schifffahren oder Aqua Fit.
Besonders schön war die Erkenntnis, dass mein Leben genauso weiterlief wie zuvor, einfach ohne Wettkämpfe und kontinuierliches Training. Das hat mir gezeigt, dass ich mich nicht ausschliesslich über den Sport definiere und mein Wohlbefinden nicht allein von sportlichen Leistungen abhängt.