14/10/2026
Geschichten aus der Rindenmühle 🥃
Von einem irischen Tal, einem Mönch und einer alten Tradition
Glendalough bedeutet übersetzt „Tal der zwei Seen“. Es liegt in den Wicklow Mountains südlich von Dublin und ist ein Ort, dessen Geschichte weit zurückreicht.
Im 6. Jahrhundert zog sich der Mönch St. Kevin hierher zurück. Der Überlieferung nach lebte er zunächst abgeschieden inmitten der Natur, bevor sich immer mehr Menschen um ihn versammelten. Aus seiner Einsiedelei entstand schließlich ein Kloster, das sich zu einem der bedeutendsten religiösen Zentren Irlands entwickelte.
Mit St. Kevin ist eine Geschichte verbunden, die bis heute weitererzählt wird: Während er mit ausgestreckten Armen betete, soll sich eine Amsel auf seine Hand gesetzt und dort ihr Nest gebaut haben. Um sie nicht zu stören, soll Kevin so lange ausgeharrt haben, bis die Jungen geschlüpft waren. Deshalb findet man ihn bis heute häufig gemeinsam mit einer Amsel dargestellt.
Und genau dieser St. Kevin begegnet uns auch auf den Flaschen der Glendalough Distillery wieder.
Die junge Destillerie trägt damit ganz bewusst die Geschichte ihrer Heimat weiter. 2011 wurde Glendalough von fünf Freunden gegründet und die Brennerei kehrte damit in eine Region zurück, in der die Tradition des Destillierens schon seit Jahrhunderten eine Rolle spielt. Heute entstehen dort Wh***ey, Gin und Poitín, eine traditionelle irische Spirituose, deren Geschichte noch weiter zurückreicht als die des Wh***eys.
Warum wir euch das erzählen?
Weil es in den kommenden Wochen bei uns nicht ausschließlich um Wein gehen wird. Am 5. November dreht sich in der Rindenmühle einen Abend lang alles um Wh***ey. Und bis dahin möchten wir euch schon ein bisschen mitnehmen in die Geschichten hinter den Flaschen, Destillerien und Menschen, die an diesem Abend eine Rolle spielen werden.